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St. Pauli: Habe nun auch die WegeReinGebO und das Wegereinigungsverzeichnis studiert...


Nie hätte ich es mir träumen lassen, dass ich mich jemals mit der WegeReinGebO auseinandersetzen würde. Aber der gestrige Beitrag über das Gejammer der Hamburg Port Authority und einiger BewohnerInnen von Blankenese über die unendlichen Müllberge und dessen Entsorgungskosten aufgrund der Osterfeuer haben mir keine Ruhe gelassen. Ich wollte es wissen, wer zahlt wieviel für die Reinigung der Gehwege vor seiner Haustür.

Da ich kein Jurist bin und somit ein absoluter Laie im lesen und verstehen einer so genannten WegeReinGebO bin, welche man vermutlich zur Feststellung der Kosten für die Gehwegreinigung vor seiner Haustür mit dem Wegereinigungsverzeichnis 2006 kombinieren muss, übernehme ich natürlich rein vorsorglich keine Gewähr für irgendwelche Feststellungen.
Ein Blick in das Wegereinigungsverzeichnis zeigt, dass die Reeperbahn in der Gebührenstufe "007 + S" eingestuft ist, Neumühlen z.B. in der Gebührenstufe "001".

Bei richtiger Auslegung wird in Neumühlen der Meter Fußweg im Monat für 0,45 Euro gereinigt und auf der Reeperbahn für 4,93 Euro.

Zum Beispiel, die Clemens-Schultz-Straße ist in der Gebührenstufe "005" eingeordnet, welche sagt, dass die Clemens-Schultz-Straße fünf mal in der Woche gereinigt werden soll. Die Hein-Hoyer-Straße ist zum Beispiel teils in die Gebührenstufe "007+S" und "005" unterteilt. Der Teil von der Reeperbahn bis zur Simon-von-Utrecht-Straße soll somit mindestes 7 mal die Woche gereinigt werden und der Rest der Straße 5 mal die Woche.

Irgendwie ist mir das zu kompliziert. Eines weiß ich, wir BewohnerInnen in St. Pauli sind nach diesen Verordnungen ziemlich benachteiligt. Die Mehrheit der BewohnerInnen verdient überhaupt nichts an den durchziehenden Touristenhorden, die den Stadtteil vollmüllen, zahlt aber dafür die Entsorgung des Mülls durch erhöhte Gebühren für die Gehwegreinigung.

Komisch, dass das Hamburger Abendblatt darüber nie berichtet. Unzählige BewohnerInnen könnten jedes Wochenende in einem Interview feststellen - "Sie haben in unsere Hauseingänge gemacht" und beim Erhalt der Nebenkostenabrechnungen jedes Jahr in Tränen ausbrechen, wenn sie den Punkt Gehwegreinigung sehen und sich fragen, warum sollen wir das bezahlen?

Siehe hierzu auch:

Blankenese sagt: "Es ist abartig. Sie haben in unsere Hauseingänge gemacht"

Wenn es interessiert - hier die Links für die Gebührenordnung und das Wegeverzeichnis der Hamburger Stadtreinigung:

Gebührenordnung für die Reinigung öffentlicher Wege

Wegereinigungsverzeichnis

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